Warum
Teambildung?
Viele
Betriebräte und Mitarbeiter kennen die Situation: Es sollen
Teamstrukturen eingeführt werden. Was aber bedeutet dies für die
Mitarbeiter und warum ist es sinnvoll im Team zu arbeiten?
Es
werden immer höhere Anforderungen an die Mitarbeiter gestellt, z.B.
wachsender Zeitdruck sowie immer schnellere Entwicklung von Technik
und Qualitätsstandards und dies mit immer weniger Beschäftigten. Um
diesen Anforderungen zu begegnen, ist eine gut funktionierende
Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens notwendig. Dazu zählt die
zielgerichtete Weitergabe von Informationen, schnelle und
reibungslose Verständigung, team-orientiertes Handeln und gemeinsame
Ziel- und Entscheidungsfindung.
Die
Voraussetzung dafür sind kommunikative Kompetenzen und kooperatives
Verhalten aller Mitarbeiter. Um diese Fähigkeiten auszubilden; sowie
zu erweitern bedarf es einer Schulung der Mitarbeiter. Der
Betriebsrat hat nach BetrVG §87.1 (13) das Mitbestimmungsrecht bei
der Einführung von Team- bzw. Gruppenarbeitsstrukturen.
Der
Weg zum Team
Um
sich dem Prozess der Teambildung zu nähern, schlagen wir für die
Durchführung des Work-shops folgende fünf Schritte vor:
Schritt
1:
Was
ist ein Team?
Teamarbeit
wird folgendermaßen beschrieben:
Ein Zustand, der in jeder Gruppe
für einen bestimmten Zeitraum besteht
Ein
Team arbeitet zielorientiert an einer Aufgabe mit der Absicht,
effizient und konstruktiv zusammenzuarbeiten
Die
Ziele können nicht durch Einzelpersonen, sondern nur durch eine
Gruppe von Menschen erreicht werden
Teams
zeichnen sich durch eine vielfältige Kommunikation und aufeinander
bezogenes Handeln aus
Ziel:
Herausarbeitung von
betriebsspezifischen Aufgaben und Zielen der Teamarbeit
Schritt
2:
Kommunikation
und Kooperation im Team
Ziel:
Erarbeitung unterschiedlicher Wege zur Verbesserung der Kommunikation
und Kooperation
Schritt 3:
Moderation
von Teamsitzungen
Ziel:
Teamgespräche zielgerichtet steuern und prozessbezogen die
Zusammenarbeit koordinieren
Schritt 5:
Konfliktlösung im Team
Mechanismen
und Ursachen der Konfliktentstehung
Wege
der Konfliktvermeidung
Konfliktlösungsstrategien
Ziel:
Ursachen und Chancen von Konflikten erkennen und damit umgehen
Schritt 4:
Fehler- und Problemmanagement
Festlegung
der Themen und Probleme, die bearbeitet werden soll
Genaue
Beschreibung des Prob-lems und des Ziels
Ermittlung
der Problemursachen
Lösungsvorschläge
erarbeiten
Auswahl
der geeigneten Lösungen
Tätigkeitskatalog
aufstellen
Ziel: Problemlösungsprozesse
systematisch planen und ein gemeinsames Ergebnis hervorbringen
Wir
empfehlen einen 3-tägigen Workshop, wir richten uns aber auch nach
den betrieblichen Erfordernissen.