Beteiligungsorientierte

Analyse
und
Gestaltung
von Arbeitsabläufen


zur Verbesserung von:
Flexibilität, Kommunikation
und
Kooperation

Warum ist eine Analyse von
Arbeitsabläufen sinnvoll?

Viele Mitarbeiter kennen die Situation: Produktionsunterbrechungen, falsche Informationen, Doppelarbeiten und Eilaufträge.

Es kommt zu Reibungsverlusten, zu Fehlern im Leistungserstellungsprozess und zu Drucksituationen für die Beschäftigten. Dies kann schwerwiegende Folgen für die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens nach sich ziehen.

Das ganzheitliche Überdenken und die Verbesserungen von Arbeitsabläufen hat das Ziel, Flexibilität, Kunden- und Mitarbeiterorientierung zu verbessern.

Um dies zu verwirklichen, ist ein effektives Zusammenwirken der betrieblichen Sozialparteien und eine Beteiligung aller Beschäftigen erforderlich.


Wir stellen das Wissen und die Erfahrung der Beschäftigten bei der Aufnahme der Arbeitsabläufe in den Vordergrund, um systematisch die Schwachstellen im Arbeitsablauf herauszufiltern und diese zu überwinden.

Eine beteiligungsorientierte Diagnose der innerbetrieblichen Arbeitsabläufe ist besonders geeignet, weil die Sichtweisen aller Beschäftigten kommuniziert und zusammengeführt werden. Das Ziel ist eine Verbesserung der Arbeitssituation für die Beschäftigten sowie eine Effizienzsteigerung für das Unternehmen. Gleichzeitig werden die Kenntnisse abteilungsüber-greifend erweitert.


Schritte zur Analyse von Arbeitsabläufen

Das genaue Vorgehen geschieht nach einer eingehenden Vorklärung mit dem Betriebsrat.

Im folgenden wird der Ablauf beispielhaft skizziert.


Schritt 1: Information

Die erste Phase besteht aus einem Eröffnungsgespräch in den einzubeziehenden Bereichen. Die Beschäftigten werden über die Untersuchung, den Analyseprozess und die eingesetzten Instrumente informiert.



Schritt 2: Bestandsaufnahme

Mit Hilfe der Visualisierungstechnik und/oder eines rechnergestützten
Analyseinstrument bildet eine Projekt-gruppe, die aus Führungskräften, Betriebsräten und Beschäftigten besteht, die dispositiven und operativen Unternehmensprozesse sowie Ressourcen- und Informationsflüsse strukturiert ab. Das gemeinsam entwickelte Prozessbild wird dokumentiert. Dieses Prozessbild ist bei allen weiteren Analyse- und Modellierungsaktivitäten der Ausgangspunkt und wird durch Einzel-
oder Gruppeninterviews mit den Mitarbeitern in den betroffenen Bereichen überprüft.


Schritt 3: Schwachstellenanalyse

Mit der Analyse der Ist-Abläufe in Phase 3 sind gleichzeitig Schwachstellenbetrachtungen verbunden. Aus der jedem vorliegenden Dokumentation der erfassten Abläufe sind die Schwachstellen ablesbar (zu lange Liegezeiten, weil..., Doppelarbeiten, usw.). Die Schnittstellenproblematik wird mit den Mitarbeitern der jeweiligen Bereiche bewertet und durch Verbesserungsvorschläge wird eine Optimierung erreicht.


Schritt 4: Soll-Prozessmodulierung

Aus den zeitlich und funktional exakt
lokalisierten Schwachstellen ergeben sich zwangsläufig die Soll – Ansatzpunkte. Sie unterstützen die Prozessmodellierung. Über Alternativbewertungen der Lösungsmöglichkeiten können effektivere Lösungen bestimmt werden. Der Betrachtungsschwerpunkt ist der Maßnahmeplan für eine Sollkonzept-Umsetzung.

Die einzelnen Phasen werden dokumentiert und den Sozialparteien präsentiert. Die hier skizzierte Vorgehensweise entspricht sinngemäß den Verfahrensre-geln der EFQM (European Foundation
of Quality Management).

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